Schon zum dritten Mal "ÖkoKids"
Fairtrade -Projekt der AWO-Schulkinderbetreuung Trostberg ausgezeichnet
(Aus dem TT). Schon zum dritten Mal in Folge sind die Kinder der AWO-Schulkinderbetreuung Trostberg zu "ÖkoKids" gekürt worden. Ihr Projekt "Kampagne Fairtrade Towns: ,Wir machen da natürlich auch mit!'" wurde am Montag von Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber ausgezeichnet.
Insgesamt durften sich 89 Kindertageseinrichtungen in ganz Bayern über das Zertifikat "Öko-Kids" freuen. Die AWO-Schülerbetreuung Trostberg wurde als einzige Einrichtung im Landkreis Traunstein geehrt.
Das Projekt "ÖkoKids - Kindertageseinrichtung Nachhaltigkeit" wird seit acht Jahren vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) durchgeführt. In Krippen, Kindergärten und Horten sollen sich die Kinder gemeinsam mit ihren Erziehern mit den Themen Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Ziel ist es, wichtige Kompetenzen wie Empathie, vorausschauendes Denken und Wertschätzung der Natur schon bei den Kleinsten zu fördern.
Mit ihrem Projekt unterstützten die AWO-Kinder die Kampagne "Fairtrade Towns" der Stadt Trostberg. Denn Trostbergwill eine von 500 Fairtrade-Städten in Deutschland werden. Die Kriterien erfüllt die Alzstadt mittlerweile schon mehr als ausreichend, meint Grünen-Stadträtin Marianne Penn. Im Ort beteiligen sich zahlreiche Einzelhändler und Gastro-Betriebe, Schulen und Vereine, kirchliche Einrichtungen und auch die AWO-Schulkinderbetreuung. Alle helfen dabei, Trostberg zur Fairtrade-Stadt zu machen (wir berichteten). "Mit dem Projekt wollten wir den Kindern die Lebensumstände von Menschen aus anderen Kulturen näher bringen und zeigen, dass für viele Kinder auf der Welt so etwas wie der Schulbesuch eben nicht selbstverständlich ist", erklärte Renate Eichlseder, die Betreuerin des "ÖkoKids"-Projekts der AWO-Schulkinderbetreuung. Zum Einstieg schauten die Schüler einen Kurzfilm über Kinderarbeit in Indien an. "Wie können wir den Kindern helfen?" fragten sich die AWO-Kinder. Die Antwort: durch fairen Handel. Spielerisch näherten sich die Kinder dem komplexen Sachverhalt. Sie bemalten zum Beispiel Stoffbeutel aus dem Trostberger Weltladen mit Naturfarben, entdeckten als Fairtrade-Detektive die Produkte aus fairem Handel in den örtlichen Supermarktregalen, kniffelten an einem Quiz oder beschäftigten sich kritisch mit der Herstellung von Billig-T-Shirts. Außerdem veranstalteten die "ÖkoKids" ein Frühstück mit regionalen und fair gehandelten Leckereien.
Ihr Projekt haben die Schüler sorgfältig dokumentiert und ihre Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert. Eichlsberger lobte die gute Zusammenarbeit mit den Trostberger Institutionen. So habe der Copy-Shop Sauter die Jutetaschen kostenlos mit dem Fairtrade-Logo bedruckt, und auch von den Betreibern des Weltladens hätten die Kinder viel Unterstützung erfahren.
Das nächste "ÖkoKids"-Projekt ist schon in Planung, sagt Eichlseder. "Und Fairtrade wird auch in Zukunft bei uns Thema bleiben", stellt die Betreuerin klar, "Fair gehandelter Orangesaft, Kaffee und Kakao kommen bei uns weiter auf den Tisch."

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Die stolzen Projektbetreuer mit ihrem „ÖkoKids“-Zertifikat: (von links): Fabian Scharl, Renate Eichlseder und Bayerns Umweltminister Dr.Marcel Huber.

Junge Fairtrade-Spezialisten
Zahlreiche Aktivitäten rund umdas Thema FairerHandel – Bewerbung als „Fairtrade-Stadt“
Trostberg. Fairtrade-Spezialisten sind die Kinder der AWOSchulkinderbetreuung in Trostbergmittlerweile. So unterstützen sie nicht nur die gute Sache weltweit, sondern auch die Bewerbung der Stadt Trostberg als „Fairtrade-Stadt“. Damit die Kommune das international anerkannte Label tragen darf, müssen nämlich auch Schulen und öffentliche Einrichtungen Bildungsaktivitäten anbieten und fair gehandelte Produkte verwenden.
Die AWO-Schul- und Hortkinderwaren schon als Fairtrade-Detektive in den Geschäften unterwegs, haben Orangensaft, Kakao, Bananen, Schokolade & Co. mit und ohne Fraitrade-Logo verglichen, sichmit der Herstellung von fairen T-Shirts und Billig-T-Shirts beschäftigt, einen Film über Kinderarbeit in Indien angeschaut und an einem Quiz gekniffelt.
Gerade haben sie 50 Jutetaschen, die das Fairtrade-Logo und das des Weltladens Trostberg tragen, bunt bemalt. Damit vermeiden sie Plastik und machen Werbung für den fairen Handel.
Die Partizipationsbeauftragte der Betreuungseinrichtung, Renate Eichlseder, ist Mitglied der Steuerungsgruppe, die die Bewerbung als Fairtrade-Stadt unterstützt. Die Internationale Kampagne „Fairtrade-Towns“ fördert gezielt auf kommunaler Ebene den fairen Handel.
Marianne Penn, ebenfalls in der Steuerungsgruppe, und Frieda Heider vom Weltladen Trostberg freuen sich über die vielen Aktivitäten im AWO-Kinderhort. „Die Kinder sind unsere Zukunft, und sie können auch die Eltern überzeugen“, sagt Frieda Heider. Der Weltladen hatte der Einrichtung die 50 Stofftaschen spendiert, und Max Sauter hatte gratis die Fairtrade- Logos aufgedruckt. - luh

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Quelle, Trostberger Tagblatt


Wir wurden zum zweiten Mal ausgezeichnet und dürfen weiterhin den Titel "ÖkoKids" tragen
1. Einstieg:
Im Januar 2017 sahen wir mit unseren Schülern den Kinofilm „Nicht ohne uns“ an. In dieser Dokumentation erzählen 16 Kinder aus 5 Kontinenten von ihren Alltagssituationen. Die anschließende Philosophiestunde diente dazu, das zuvor Gesehene mit den Kindern zu verarbeiten und den Inhalt zu reflektieren. Es tauchten dabei Fragen auf, wie:
„Warum benötigen alle Lebewesen Wasser und verfügen wirklich A L L E Menschen über genügend sauberes Trinkwasser?“
2. Methoden:
Um das „Thema Wasser“ weiter zu vertiefen, beschäftigten sich über sechs Monate hinweg viele neugierige Kinder in gruppenübergreifenden Workshops, Aktionen und Exkursionen mit folgenden Fragen:
• Wie groß ist mein eigener ökologischer Fußabdruck und was ist das?
• Wie gut ist die Wasserqualität der Alz?
• Was passiert in der Kläranlage Trostbergs?
• Wie kann man mit Wasser Strom produzieren?
• Woher kommt unser regionales Mineralwasser?
• Wie ist die Trinkwassersituation in anderen Ländern?
• Was kann ICH mit meinem Verhalten zur „Trinkwasser-Nachhaltigkeit“ beitragen?
Im Verlauf des Projektes wurden auch externe Personen miteinbezogen. Damen von UNICEF Trostberg und Unterstützer des Forums Ökologie Traunstein halfen uns bei der praktischen Umsetzung des Projektes mit Ideen und Materialen.
3.Dokumentation:
Die Ergebnisse und Inhalte dieses Projektes wurden von teilnehmenden Kindern in der Mensa als Ausstellung präsentiert. Somit konnte sich jeder Interessierte anhand dieser Dokumentation über das Projekt informieren und sich die Ergebnisse wieder ins`s Gedächtnis zurückholen.
Den Abschluss der Projektreihe bildete dann unser jährliches Sommerfest, bei dem wir mit „Spiel und Spaß“ noch einmal das Thema „Wasser“ aufgriffen.

Bezug zur nachhaltigen Entwicklung in diesem Projekt:
Ökonomische Dimension:
Die Kinder lernen, dass sie durch ihr Konsumverhalten etwas bewirken können, indem sie beispielsweise regionale und saisonale Produkte bevorzugen und somit unsere regionale Wirtschaft stärken.
Ökologische Dimension:
Eine Veränderung der Lebensgewohnheiten, wie Trinkwasser bewusst sparen, Abwässer nicht mit belasteten Stoffen noch zusätzlich verschmutzen, Gewässer schützen und Regenwasser vermehrt nutzen, schont unsere wichtigste Lebensgrundlage: ein sauberes Wasser.
Kulturelle Dimension:
Die Kinder lernen andere Kulturen und deren Umweltbedingungen kennen und wertschätzen. Sie respektieren, dass Kinder trotz ihrer widrigen Lebensumstände so fröhlich sind und solch eine positive Grundhaltung mitbringen.
Soziale Dimension:
Unsere Kinder reagieren empathisch und sind bemüht Verantwortung zu übernehmen, indem sie ernsthaft Überlegungen darüber anstellen, was sie alles zur Verbesserung der Lebensqualität armer Menschen beitragen und helfen können.

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Ministerialdirektor Dr. Christian Barth überreichte Fabian Scharl und Renate Eichlseder die Urkunde

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Exkursion zur Trostberger Kläranlage: Der Kläranlagenmeister erklärt den Kindern, wie Abwässer aufbereitet werden. Besuch des Weltladens in Trostberg: Wir besichtigen mit den Kindern, den mobilen Wasserrucksack "Paul" und lernen dessen Funktion kennen.

Bundesfreiwilligendienst – aus dem Leben einer Buftine
Mein Name ist Johanna Hausner, und ich habe 2016 mein Abitur erfolgreich abgeschlossen. Da ich noch nicht genau wusste, wie meine weitere berufliche Zukunft verlaufen soll, habe ich mich für den Bundesfreiwilligendienst in der AWO Schulkinderbetreuung in Trostberg entschlossen. Doch was kann man sich unter dem Bundesfreiwilligendienst vorstellen? Wie sieht der Alltag als Buftine aus und welche Vorteile bringt der Bundesfreiwilligendienst mit sich?

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Der Bundesfreiwilligendienst bietet weit mehr als nur ein Jahr im Berufsleben. Er kann einem den nötigen Schubs in die richtige Richtung geben, der für die berufliche Zukunft ausschlaggebend sein kann. Zum anderen kann man in dem einjährigen BFD genügend Erfahrungen in verschiedenen Bereichen sammeln, in die sozialen Arbeitsbereiche hineinschnuppern, und sich eventuell nochmals über die Entscheidung klar werden, ob eine Ausbildung oder ein Studium für sich selbst das Beste wäre.
Ich habe meinen Bundesfreiwilligendienst in der AWO Schulkinderbetreuung in Trostberg gemacht. Dort stehen natürlich die Kinder im Mittelpunkt jeder Arbeit, auch beim Bufti. Von der Essensausgabe über das Erledigen der Hausaufgaben bis hin zu gemütlichen

Beschäftigungen am Nachmittag ist alles geboten. Von der ersten bis zur zehnten Klasse sind alle Altersgruppen in den Einrichtungen im Rundbau vertreten. Zum anderen fallen Arbeiten in der Küche an, die täglich bewältigt werden müssen. Dies soll jedoch keinesfalls abschreckend wirken, denn genau diese Arbeiten können förderlich für die Bereiche Planung und Organisation sein. Im Bundesfreiwilligendienst kommen aber auch Pflichte auf einen zu, wie zum Beispiel die fünf Seminare, die jeweils eine Woche andauern und sich über das ganze Jahr verteilen. Nach anfänglichen Bedenken habe ich diese als lehrreich und interessant positiv in Erinnerung, bei denen der Spaß natürlich nicht zu kurz kommt.
Im Großen und Ganzen kann ich mit einem guten Gefühl auf das Jahr im Bundesfreiwilligendienst zurückblicken. Die Zusammenarbeit mit den Kindern, den Mitarbeitern, die zahlreichen Veranstaltungen wie zum Beispiel das Sommerfest oder die Weihnachtstage im Hort, haben mir sehr viel Freude bereitet. Der Bundesfreiwilligendienst ist also eine gute Möglichkeit für Unentschlossene einen Weg in die Arbeitswelt zu finden, und bietet weitaus mehr also so mancher denkt.

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Nach demSieg ist vor dem Sieg
Kinder der AWO-Schulkinderbetreuung wollen auch 2017 beimProjekt „ÖkoKids“ antreten
Aus dem Trostberger Tagblatt: Noch immer hält die Freude an. Ende November nahmen Renate Eichlseder und Fabian Scharl für die Trostberger AWO-Schulkinderbetreuung die Auszeichnung "Ökokids" durch die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf in München entgegen. Ganz nach dem Motto "Nach dem Sieg ist vor dem Sieg" wollen sie mit den Kindern auch in diesem Jahr wieder beim Umweltprojekt „ÖkoKids“ des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) antreten.

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Das Ökokids-Projekt soll Bildung zur Nachhaltigkeit (BNE) in Kindertageseinrichtungen weiter etablieren. Und so zeichnet der LBV mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz Kindertageseinrichtungen aus, die ein Projekt zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchgeführt haben. Dabei sollen auch andere Fähigkeiten und Werte von Kindern gestärkt werden, wie Verantwortungsbewusstsein, Mut,Offenheit und Lernbereitschaft, aber auch Lebensfreude, soziale, emotionale oder kommunikative Kompetenzen.
In diesem Schuljahr sind in der Trostberger AWO-Schulkinderbetreuung wieder einige Umweltprojekte geplant: Abfallvermeidung und Mülltrennung und das Thema Wasser. Welches Thema bei den „ÖkoKids“ eingereicht wird, stehe noch nicht endgültig fest, sagt Renate Eichelseder. Ohnehin sei man als staatlich geförderte Kindertageseinrichtung verpflichtet, nach dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan des Sozialministeriums Bildungsprojekte anzubieten.
Im Frühjahr 2016 waren die Trostberger zum ersten Mal unter dem Namen "Sunny Kids" mit dem Thema Solarenergie in den Wettbewerb gestartet. 59 von circa 160 betreuten Schulkindern nahmen daran teil. Schnell weckten die Zusammenhänge von Sonnenkraft und Energieerzeugung das Interesse der Kinder. "Was wäre denn, wenn es die Sonne nicht gäbe und was würde passieren, wenn sie nicht mehr scheinen würde?“, fragten die Erzieherinnen. "Dann müssten wir alle nur Fleisch essen, denn es würde nichts mehr wachsen", antwortete eines der Kinder. In mehreren Projekten lernten die "Sunny Kids" die Kraft der Sonne näher kennen. Sie brannten mit Lupen schöne Muster in dünne Holzbrettchen oder brachten damit Papier zum Brennen. Sie pflanzten auf der Dachterrasse Kräuter, Blumen und Gemüse, und mit selbst gebauten Sonnenuhren konnten sie die ungefähre Tageszeit bestimmen. Und einige Buben haben sich im Solarbackofen des Forums Ökologie Traunstein e.V. allein durch Sonnenenergie schmackhafte Rühreier gemacht.
Hans Stalleicher, Experte in Sachen Sonnenenergie und Elektromobilität und Mitglied im Forum Ökologie, baute zusammen mit den Kindern einen Solar-Springbrunnen, der den ganzen Sommer auf der Dachterrasse der AWO-Schulkinderbetreuung lief. Verschwand die Sonne für längere Zeit hinter den Wolken, dann war der Akku schnell leer, und die Wasserfontäne versiegte. Zusammen mit Mitarbeitern des Forums Ökologie machten die "Sunny Kids" auch eine Exkursion nach Traunstein zum größten Solarkraftfeld Bayerns. Dort erfuhren sie aus nächster Nähe, wie nachhaltige Stromerzeugung aus Sonnenenergie funktioniert.

Umweltprojekt "Öko-Kids"
Die Bildung der Kinder für Umweltschutz und Nachhaltigkeit (BNE) ist uns in unserer Einrichtung sehr wichtig.
Aus diesem Grund beteiligten wir uns im Frühjahr 2016 an dem Projekt "ÖkoKids", das vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Bayern e.V. initiiert wurde.
Im November wurde in München unsere Einrichtung von der Bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf für die erfolgreiche Teilnahme an diesem Projekt mit einer Urkunde ausgezeichnet.

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Bei der Zertifikatsverleihung nahmen die Initiatorin Renate Eichlseder und ihr Kollege Fabian Scharl die Urkunde für die Einrichtung entgegen.

Kurzbeschreibung des Projekts:
In einer der regelmäßig stattfindenden Kinderkonferenzen entstand gemeinsam die Idee , übers Schuljahr hinweg uns mit dem Thema "Sonne" auseinanderzusetzen. Das Motto lautete: Wir sind die Sunnykids und lachen mit der Sonne um die Wette. Denn wir nutzen die Solarenergie. Über drei Monate hinweg wurden dazu mit den Hortkindern folgende Angebote und Aktionen durchgeführt:
•  Phantasiereise "Sonne"
•  Philosophieren "Warum brauchen alle Lebewesen die Kraft der Sonne"
•  Sonnenuhr mit Fotokarton basteln
•  Schnitzeljagd mit den Kindern und Eltern, dabei Fragen beantworten zum Thema "Sonnenenergie"
•  Exkursion mit Hr. Ober vom Forum Ökologie zum größten Solarkraftfeld im Landkreis Traunstein
•  Infotafeln zum Thema "Solarenergie" (Leihgabe: Forum Ökologie)
•  Kochen mit einem professionellen Solarkocher (Leihgabe: Forum Ökologie Traunstein)
•  Bau eines solarbetriebenen Spritzbrunnens (Unterstützung durch Hans Stalleicher)

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Mit der Kraft der Sonne bringen die Kinder Papier zum Brennen.
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In den Ferien verbrachten wir einen halben Tag auf dem größten Solarfeld Bayerns.
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An dem selbst gebauten Solarbrunnen vergnügen sich die Kinder

Ziele:
Die Kinder wurden bei diesem Projekt grundsätzlich für das Thema Umwelt und erneuerbare Energien sensibilisiert, zusätzlich wurden deren soziale Kompetenzen gestärkt.
Das beinhaltet:
Fördern lernmethodischer Kompetenzen:
•  das Interesse für Umweltfragen wird geweckt
•  Kinder lernen, sich mit Umweltfragen intensiv auseinanderzusetzen
•  Die Kompetenzen zu diesem Thema werden erweitert, verbunden mit einer positiven Wertehaltung
•  wissenschaftliche Inhalte, wie Energie der Sonne, fließen in den Hort- Alltag mit ein
•  ökologische Zusammenhänge werden begriffen
Fördern sozialmethodischer Kompetenzen:
•  Kinder lernen zu kommunizieren und zu kooperieren
•  sie planen und handeln gemeinsam,
•  sie werden motiviert, eigene Ideen einzubringen
•  das Selbstwertgefühl, aber auch das Wir-Gefühl wird gestärkt
•  sie lernen, einander zu respektieren und sich wertzuschätzen
•  sie haben Freude und Spaß am gemeinsamen Tun

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Nach einer erfolgreichen Schnitzeljagt freuen sich die Kinder über den gefunden Schatz.

AWO-Schulkinderbetreuung wird vom Umweltministerium der Titel „Ökokids“ zugesprochen
Trostberg/Hilpoltstein. Umweltministerin Ulrike Scharf hat 57 Kindertageseinrichtungen aus Oberbayern, Niederbayern und Schwaben mit dem Titel „Ökokids“ ausgezeichnet, darunter die Trostberger AWO-Schulkinderbetreuung und der Wald- und Naturkindergarten „Edelstein“ in Bad Endorf, dessen Sitz in Stetten bei Seebruck ist.


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Die Trostberger Einrichtung hat sich den Titel mit dem Projekt „Sunny Kids“ erworben. „Damit haben wir den Kindern die Sonnenenergie näher gebracht“, erklärt Fabian Scharl, der zusammen mit Renate Eichlseder, die das Projekt initiiert hatte, den Preis für die AWO-Schulkinderbetreuung entgegennahm. Die Kinder hatten beispielsweise in einem Solarbackofen Leckereien zubereitet, einen Solarbrunnen gebaut und einen Solarpark in Traunstein besichtigt. Das Projekt „ÖkoKids“ wird vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) bereits seit sechs Jahren mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Umweltministeriums durchgeführt. Insgesamt erhalten im Freistaat in diesem Jahr 102 Einrichtungen diesen begehrten Titel. Mit der Auszeichnung werden Kindertageseinrichtungen hervorgehoben, die sich mit wichtigen Themen der Umwelt und Nachhaltigkeit auseinandersetzen und dabei Schlüsselkompetenzen und Werte bei Kindern fördern. Die Projekte zum Thema „Umwelt und Nachhaltigkeit“ der beteiligten Krippen, Kindergärten und Horte wurden durch eine Jury aus Vertretern des Umweltministeriums, des Sozialministeriums und des LBV bewertet. „Beeindruckend bei den Ökokids ist das große Engagement der Einrichtungen, die sich mit viel Enthusiasmus und Kreativität mit verschiedensten Themen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auseinandersetzen“, so Carmen Günnewig, Projektleiterin ÖkoKids beim LBV. Ausgezeichnete Projekte beteiligen die Kinder an Entscheidungen, vermitteln wertvolle Kompetenzen wie Empathie oder vorausschauendes Denken und fördern die Wertschätzung gegenüber der belebten und unbelebten Natur. - luh


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Bunte Vielfalt für Zusammenhalt und gegen Ausgrenzung
Menschen verbinden für Vielfalt und gegen Ausgrenzung, das ist nicht nur das Motto der diesjährigen Aktionswoche der Arbeiterwohlfahrt, sondern auch übers ganze Jahr das beherrschende Thema in der AWO-Schulkinderbetreuung. Beim Sommerfest machten nicht nur die Erzieher, sondern auch die Kinder selbst deutlich, dass ein Miteinander, dass Gemeinschaft und Zusammenhalt, egal aus welchem Land der Erde, möglich sind. Besonders deutlich wurde dies bei den Tanzaufführungen. Bei Hip-Hop mit Sira und Zumba unter der Leitung von Paola (linkes Bild) lernten die Kinder schon im Vorfeld, dass man aufeinander hören und achten muss, auch wenn die Kommunikation schwer fällt oder die Kommunikationsmöglichkeiten eingeschränkt sind. Die Kinder haben sich auch eine große Spielestraße einfallen lassen. Hier stand der Ball, besonders der Fußball mit seinen Möglichkeiten, im Vordergrund. Kleine Bälle aus dem Plantschbecken fischen, Fußbälle mit dem Besen durch einen Parcours fegen, Dosenwerfen, Kicker spielen und mit dem Softball Eimer mit den aufgemalten EM-Teilnehmern von der Bank schießen, diese Spiele begeisterten alle. Vom Anfang bis zum Schluss des Sommerfestes waren die Erzieher ohne Pause an der Schminkstation tätig und zauberten kleine Gemälde auf die lachenden Gesichter.


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Schon in den vergangenen Wochen waren die Kinder fleißig gewesen und hatten mit Oma Lotte Stadelberger viele kleine Kunstwerke auf die Leinwand gebracht, die nun zugunsten des AWO-Hortes versteigert wurden (rechtes Bild). Es waren auch wieder die Kinder, die ihre selbst kreierten Cocktails in der "Sansibar" anboten. An der Grillstation und am Salat- und Kuchenbuffet ging es rege zu. Schwarz und weiß, deutsch- und fremdsprachig, Familien und Singles, Groß und Klein, mit und ohne Handicap - diese Vielfalt an Besuchern, die Freude und Spaß hatten, war um den AWO-Rundbau zu beobachten. So wurde das Sommerfest dem Motto der Aktionswoche "Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO." über die Maßen gerecht. - Text/Foto: cl aus dem TT


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Tatkräftige Unterstützung in der AWO-Schüler-Mensa

Marianna Garrila und Najeeb Kamalzalda in der Mensaküche der AWO-Schulkinderbetreuung

Über tatkräftige, männliche Unterstützung freut sich ganz besonders Marianna Garrila, Küchenmanagerin der Mensa in der AWO- Schulkinderbetreuung in Trostberg. Garrila, die kürzlich ihren 60sten Geburtstag feiern konnte, bekam nun die gewünschten starken Arme für die schwere Küchenarbeit, denn schließlich werden täglich rund 200 Essen in der Schüler-Mensa ausgegeben.
Najeeb Kamalzada heißt der starke Mann und ist Ayslbewerber aus Afghanistan. Der studierte Biologe lebt seit etwa einem Jahr in Deutschland. Seit einem halben Jahr lernt er Deutsch dank der
ehrenamtlich engagierten Helfer vom Trostberger Helferkreis Netzwerk Asyl. Mittlerweile kommt der 34Jährige mit der neuen Sprache schon soweit klar, dass die Hürden für eine erfolgreiche
soziale und vor allem berufliche Integration niedriger werden. So haben AWO-Chefin Gabi Griesbeck und Hortleiterin Gabi Muthmann Kamalzalda zunächst ein Praktikum in der Schüler-
Mensa angeboten, das Kamalzalda mit großer Begeisterung im Oktober absolvierte. Ab dem ersten November wird er als Minijobber und eingestellt während sich die Belegschaft der AWOSchulkinderbetreuung über den hochmotivierten sympathischen Kollegen freut.

Ein Vierteljahrhundert zum Wohl der Kinder

Hort der Arbeiterwohlfahrt feiert 25. Jubiläum - Leiterin Gabi Muthmann und AWO-Vorsitzende Gabi Griesbeck erinnern an die Anfänge
Bericht der TT von Hr. M. Falkinger (hier auch als pdf-Datei: awo-jubilaeum.pdf [277 KB] )

„Rechtzeitig zum Schulbeginn werden im künftigen Kinderhort der Arbeiterwohlfahrt die Renovierungsarbeiten beendet sein" berichtete die Heimatzeitung am 25. August 1989. Domizil des AWO-Kinderhorts war damals das Haus an der Oberfeldkirchner Straße 6. Die Regierung hatte 19 Plätze plus einen Notplatz genehmigt. Pünktlich zum ersten Schultag am 12. September 1989 startete der Betrieb.

Inzwischen sind 25 Jahre vergangen, seit 2006 befindet sich der AWO-Kinderhort samt Mittagsbetreuung und offener Ganztagsschule an der Heinrich-Braun-Straße. Zum 25. Jubiläum des Horts versammelten sich am Donnerstagabend zahlreiche Gratulanten im Rundbau der , AWO-Ganztagseinrichtung. Für Musik sorgte der Chor „QuaVoVite", mit einer gehörigen Prise Humor würzten Sepp Hager und Fritz Mayer die Feierstunde.

Gabi Griesbeck, Vorsitzende des AWO-Ortsverbands, der die Trägerschaft der Einrichtung inne hat, bot einen Rückblick. Begonnen hatte alles, als der damalige AWO-Ortsvorsitzende- Max Wagmann sen. mit Diplomsozialpädagogin Brigitte Ganzer die Hausaufgabenbetreuung, ausländischer Kinder ins Leben rief. Anfangs nahmen .acht Kinder drei Mal wöchentlich die Schülerhilfe in Anspruch. Bald plante der AWO-Ortsverband, einen Hort zu gründen. Nachdem der Stadtrat mit Bürgermeister Hans Schlagberger an der Spitze grünes Licht gegeben hatte, bezog der Kinderhort das Auenheimerhaus an der Oberfeldkirchner Straße. Die heutige Hortleiterin Gabi Muthmann und ihre Stellvertreterin Renate Eichlseder übernahmen die Führung.
„Dieser Hort wurde 16 Jahre überwiegend durch ehrenamtliche Helfer betreut", fuhr Griesbeck fort. Als die Regierung Fördermittel für Ganztagsklassen bereit stellte, bewarb sich die Stadt Trostberg erfolgreich für den Bau eines Gebäudes, in dem sie Hort, Mittagsbetreuung und offene Ganztagsbetreuung unterbringen wollte. Bereits am ersten Schultag, am 13. September 2006, nahm der neue Rundbau seinen Betrieb auf.

,,Rund 30 Kinder werden zum Mittagessen kommen", berichtete Muthmann damals der Heimatzeitung.
Bereits 2006 waren die Plätze für die genehmigten 40 Hortkinder sofort voll gewesen. Das Jugendamt genehmigte den Hort bald als Integrationshort und die Erhöhung der Plätze auf 50. In der Zwischenzeit erweiterte die Stadt aus Platznot die Galerie im Rundbau, die Grundschule stellte weitere Räume zur Verfügung.
Aktuell betreut das Team 53 Kinder im Hort, vier Gruppen der Heinrich-Braun-Grundschule lassen sich im Rundbau ihr Mittagessen schmecken, 20 Kinder aus den anliegenden Schulen nutzen das Angebot der offenen Ganztagsschule. Fünf Kinder hätten im Betreuungsangebot der offenen Ganztagsschule noch Platz, sagte Muthmann der Heimatzeitung.
„Wir wollten ein Haus haben, in dem sich die Kinder wohlfühlen. Wir wollten für sie da sein und ihnen helfen", erinnerte sich Muthmann an die Anfänge 1989. Sie und Eichlseder bauten Beziehungen zu den Kindern und deren Eltern auf und versuchten, den Kindern Werte zu vermitteln. In puncto Wertevermittlung wies Muthmann auf die Rechte der Kinder hin, die in Paragraf 8 des Sozialgesetzbuchs VIII und in einer UN-Konvention, die Deutschland 1992 unterzeichnet hat, hin. So manifestiert die UN-Kinderrechtskonvention die gleichen Rechte für alle Kinder. ,,Das Wohl des Kindes ist bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, vorrangig zu behandeln" und „Kinder mit Behinderung und gesundheitlich beeinträchtigte Kinder haben das Recht auf besondere Fürsorge und Förderung" lauten zwei Punkte davon.
Als sehr bedeutende Werte, die der Hort den Kindern vermitteln muss, um ihre Basiskompetenzen zu stärken, nannte Muthmann Achtung und Respekt. Sie seien Grundvoraussetzung, damit Kinder Einfühlungsvermögen und Mitgefühl für andere entwickeln und so Verantwortungsgefühl für andere und für sich selbst übernehmen können. Muthmann appellierte an alle, gemeinsam zu versuchen, allen Kindern diese Werte zu vermitteln, sowie Vorbilder für die Kinder zu sein ,,im Umgang mit uns untereinander", und dies „unabhängig von Position und politischen Ansichten".
Bürgermeister Karl Schleid versprach, dass die Stadt auch in Zukunft alles daran setzen wird, Trostberg als Schulstandort weiter zu festigen. Der AWO-Kinderhort biete großen Vorteil dafür. Die Ganztagseinrichtung sei ein besonderer Platz, an dem es bunt und lebendig ist. Es sei ein Ort des Schutzes, der Entspannung vom Schulunterricht und ein Ort der Begegnung, an dem die Kinder zu sozialer Verantwortung hingeführt werden. Als Geschenk hatte der Bürgermeister zehn Euro für jedes Hortjahr mitgebracht.
Stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber betonte, dass der Landkreis Traunstein stolz sei, diese Einrichtung zu haben. Der Hort·sei für den Landkreis sehr wichtig als Unterstützung für die Familien und die Entwicklung der Kinder. ,,Das ist etwas, was wir sehr schätzen." ,,Ich habe großen Respekt vor der Aufgabe, für Kinder da zu sein", würdigte Pfarrer Paul Janßen für die örtlichen Kirchen die Arbeit der Ganztagseinrichtung.
,,25 Jahre Hort in Trostberg ist eine stolze Zeit", sagte Brigitte Zimmermann, Vorsitzende des AWO-Kreisverbands Traunstein. Die Trostberger AWO habe den Hort zu einer Zeit gegründet, als noch niemand über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachgedacht hat. Zimmermann gratulierte zu dieser Weitsicht. ,,Hut ab vor der geleisteten Arbeit."
Die beiden Bilder vom Hort sind von Michael Falkinger.

Ohne kulinarische und kulturelle Barrieren

Trostberg, Bericht von Fr. Christine Limmer im TT:
Bunt, lustig und multikulturell beim Internationalen Kinderfest in Trostberg -Initiatorin IIksen Ay verabschiedet sich in die Türkei
Trostberg. Bunt, lustig und multikulturell ist es zugegangen beim nunmehr bereits fünften Internationalen Kinderfest ,,23 Nissan-Ulusal, Egementlik ve ocuk Bayrami" in Kombination mit dem Maifest des Kinderhorts der AWO. Deutlich mehr als 300 Besucher, vor allem Kinder, waren dazu gekommen.

Dass es eigentlich ganz einfach ist, Grenzen zu überwinden und gemeinsam ins Gespräch zu kommen, das bewies das Fest am AWO-Kinderhort. Doch wurden nicht nur sprachliche Grenzen, sondern auch kulinarische und kulturelle Barrieren überwunden. Denn wenn bayerischer Kartoffelsalat neben Simits (Milchbrötchen), Weinblättern und weiteren türkischen Spezialitiäten bestehen kann, sollte dies auch bei den Trostbergern möglich sein. Hier tun sich vor allem die Kinder leicht. Erkan (fünf Jahre) und Johannes (vier) betonen einmütig, dass sie die besten Freunde sind. Ilksen Ay, die Initiatorin des Festes, betreut seit fünf Jahren türkischsprechende Kinder in Trostberg, Traunreut und Waging. Sie ist als Lehrerin beim türkischen Konsulat in München angestellt und vermittelt die Sprache und Traditionen der Heimat in einem Ergänzungsunterricht. Ende Juni geht dieses Projekt zu Ende, und Ilksen Ay arbeitet, ab August wieder in ihrer türkischen Heimat als Grundschullehrerin. Mit Wehmut hat sie sich von Eltern und Kindern verabschiedet.
Die Bedeutung des Kindertages wurde von Sinem und Selin auf türkisch und deutsch erklärt. Sie wussten zum Beispiel, dass Staatsgründer Kemal Atatürk das Kinderfest im Jahre 1920 ins Leben gerufen hat. Ziel dabei sei es, Brüderlichkeit und Verständnis füreinander zu fördern, auch für andere Kulturen, und die Kinderrechte auf internationaler Basis zu stärken. Dies ist auch in diesem Jahr wieder sehr gut gelungen. So zeigten die türkischen Kinder aus Trostberg, Traunreut und Waging Kinder- Volkstänze aus der Türkei, vom Schwarzen Meer bis in die Region Ostanatolien. Sinem Saygi stellte ihr gesangliches Talent mit dem Song "Ben sende tutuklu kaldim" unter Beweis. Aber auch Quizfragen, deren Antworten weder "Ja" noch „Nein" lauten durften, wurden mit viel Humor gestellt Die Traunreuter Hip-Hoperinnen Denise (17) und Selin (16) lieferten eine Performance, bei der zur Freude aller die zweijährige Melikenas schon erste Tanzschritte zeigte. "Salsa für alle" hieß es dann, und da hielt es die Kinder nicht mehr auf den Plätzen. Schlange stehen hieß es beim 'Kinderschminken und beim Fußball im Turnraum des Horts. Zwischen den Darbietungen konnten sieh die Besucher des Festes am reichhaltigen Salat- und Kuchenbuffet, am Grill oder der Sansibar stärken. Die Ganztagskinder mischten hier eifrig alkoholfreie Cocktails, wie Caipirinha, Spring fever oder Exotic dreams. Die vielen Besucher, darunter die Lehrer der Grund- und Mittelschule, sowie zahlreiche Stadträte bewiesen, wie wichtig und beliebt dieses Fest inzwischen geworden ist.

Spendenauto für die AWO

Trostberg, Bericht von Fr. Christine Limmer im TT:
Die AWO hat ein neues Auto, das in der AWO-Kinderbetreuung an vielen Stellen helfen soll. Vor allem bei der Abholung des Mittagessens und bei Fahrten zu Besprechungen und zu Notfällen leistet es schon seit Herbst wertvolle Dienste. Ermöglicht wurde es durch insgesamt 33 Geschäftsleute aus und um Trostberg.
Eine spezialisierte Firma hat den Auftrag gerne übernommen und konnte einen Renault Kangoo für nun fünf Jahre zur Verfügung stellen, wobei die AWO Trostberg die Unterhaltskosten übernimmt. Die Werbepartner erhielten nun im feierlichen Rahmen ihre Urkunden und konnten sich die Einrichtung der AWO-Kinderbetreuung ganz aus der Nähe ansehen.
Das Lieferfahrzeug wird nun schon seit Schuljahresbeginn für die Essenslieferung aus der Kantine der AlzChem für die zahlreichen Kinder eingesetzt. Gaby Muthmann hat lange Jahre dieses Mittagessen mit dem Privatauto geholt, bis vor einigen Jahren ein erstes Spendenauto eingetroffen ist. Dessen Vertrag lief nun aus und die Bewerbung für ein neues Fahrzeug war erfolgreich. Weiterhin ermöglichen die Spender Ausflugsfahrten für sozial-schwache Kinder, Fahrten zur Besprechungen ins Jugendamt Traunstein, Notfallfahrten oder Brotzeitbesorgungen für die Kinder. Derzeit werden in der AWO-Kinderbetreuung 117 Schüler betreut und weitere 65 aus der Ganztagsklasse mit Mittagessen versorgt. Im Kinderhort sind 50 Kinder und 12 mit integrativen Maßnahmen, zwei Gruppen der offenen Ganztagesbetreuung, zwei Gruppen Mittagsbetreuung und die drei Klassen der gebundenen Ganztagsklasse der Mittelschule Trostberg rundum betreut. Weiterhin stellt die AWO acht Schulbegleiter in den Inclusionsklassen der Grundschule Trostberg. Gaby Grießbeck, Ortsvorsitzende der AWO Trostberg zeigte bei der Feierstunde ihre Freude über das Fahrzeug: „Ich freue mich, dass soviele Geschäftsleute aus der Umgebung ihre Spendenbereitschaft gezeigt haben um dieses dringend benötigte Fahrzeug zu erhalten“.
Sie konnte die Geschäftsleuten auch noch durch die Räumlichkeiten führen und zeigte auf, welche Investitionen durch Spenden seit Eröffnung der Einrichtung vor sechs Jahren möglich wurden. Doch wieß sie darauf hin, welche neuerlichen Anschaffungen demnächst nötig werden. Vor allem nannten sie hier die Auslaufenden Programme für die PC's, Neuanschaffungen von Spielmöglichkeiten und Einrichtungsgegenständen.